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Progressive Audio verzichtet

Some love it hot

Bewährte Class-A-Technik bieten viele der feinsten Verstärker. Um zu den Besten aufzusteigen, braucht es eine revolutionär neue Technik: wie den Siliciumcarbid-Transistor im neuen Progressive Audio.

Der ordentliche HiFi-Fan liebt Verstärker, je größer, je stärker umso mehr. Er kennt auch den Begriff Class-A, ahnt aber nicht, dass hier oft Etikettenschwindel drauf statt feinster Schaltungstechnik drin ist. Echtes Class-A bedeutet nicht etwa „leicht erhöhter Ruhestrom und Wärmeentwicklung", sondern vielmehr, dass die verstärkenden Bauteile wirklich in ihrem optimalen Kennlinienbereich arbeiten. Die Endtransistoren werden also ständig von einem Ruhestrom durchflossen, welcher der halben Maximalstromstärke entspricht.

Wer dieses echte Class-A baut, dem geht Linearität vor Effizienz. Und so scheiden sich die Geister: Der Wattjubler und Prospektdatenauswendiglerner, dessen Verstärker dank einer Im-Nachhinein- Korrektur, sprich Gegenkopplung, brachiale Gewalten mobilisiert, schüttelt den Kopf. Während sich der aufrechte High-End-Intimus überhaupt erst für solch ein elaboriertes Wärme-Kraftwerk interessiert, weil es ihm um das Feine, Wahre und Echte in der Musik geht.

Ein Musterbeispiel dafür ist der A 1 von Progressive Audio, dessen rund 1 Quadratmeter messende Außenfläche seitlich von Kühlprofilen gebildet wird. Das Gehäuse strahlt also in Gänze in alle Richtungen Wärme ab und wird - unabhängig von der gewählten Lautstärke - niemals heißer als 45 Grad.

Kein Knopf weit und breit - der Pegel wird ausschließlich via Ferngeber

Kein Knopf weit und breit - der Pegel wird ausschließlich via Ferngeber in 0,75-Dezibel-Schrittchen eingestellt.

Fürs Protokoll: Nur 2 x 30 Watt ermittelte das Labor an den 8-Ohm-Wider- ständen als Ausgangsleistung. Der HiFi-Neuling, der den Cent zum Kupferdraht dreht, fragt ungläubig: So viel Geld für so wenig Watt? Immerhin schlägt der A 1 mit 12000 Euro zu Buche, die leistungsstärkere Variante A 2 sogar mit 18200 Euro. Dem Unkundigen lässt sich schon einmal entgegenhalten: Aufgrund der Stromstabilität sind es bei 4 Ohm - und das ist heute der Boxenstandard - schon fast doppelt so viel Leistung (54 Watt pro Kanal). Und wo andere mit Leistung protzen, glänzt der A 1 mit Eleganz, etwa auf der schalterfreien, matt gebürsteten massiven Alu-Frontplatte, dem Flugzeugbau entliehen. Das Gerät lässt sich ausschließlich via metallenen Ferngeber dirigieren. Bis ins kleinste Detail steckthierWertigkeitdrin: Die Lautsprecherklemmen stammen nicht aus der üblichen deutschen Quelle, sondern vom japanischen Spezialisten Furutech. Progressive-Audio-Entwickler Ralf Koenen schreibt diesen ein Höchstmaß an Klangneutralität zu und verweist auf ihre unerreichte Langzeitstabilität: Diese würden am wenigsten oxidieren und seien damit auf Jahrzehnte gesehen die klirrärmsten.

Der Kenner fühlt sich von all diesen äußerlichen Fakten schon richtig stimuliert. Mit umso mehr Freude nimmt er beim Blick ins Innere zur Kenntnis, dass der A 1 im Eingang mit einem aus Einzeltransistoren komponierten „Instrumentationsverstärker" arbeitet. Also mit einem, der Gleichtaktstörungen radikal unterdrückt, Gegentakt-Symmetrisches vollendet ausbalanciert weitergibt - und nebenbei Einpol-Signale auf doppelte umspannt. All dies geschieht selbstredend in reinem Class-A und doch schon mit etwas Elektronen-Feuer. Denn droht die Lautstärkeregelung eines Einfachverstärkers die Eingangssignale in den Sumpf zu drücken, ersann Progressive- Audio-Chef Ralf Koenen eine Schaltung, die Mikrosignale schont, trotzdem übersteuerungsfest bleibt und so viel Vorab- Energieüberschuss in die Pegeldämpfung schiebt, dass kein größerer Dynamikverlust mehr eintreten kann. Dabei arbeitet dieser Dämpfungsregler mit insgesamt 16 Doppelkontakt-Vakuumrelais und einem Netzwerk aus Präzisionswiderständen - also mit dem Schonendsten vom Feinsten und nicht mit einem federnden Messingschleifer, der über eine Kohleschicht schmirgelt.

Progressive Audio verzichtet auf DC-Kopplung und setzt zur Verbindung

Progressive Audio verzichtet auf DC-Kopplung und setzt zur Verbindung zwischen den Stufen Folienkondensatoren ein (blau).

Symmetrisch, damit besonders einstreusicher, ging es da rein - und um maximal 128 Stufen ä 0,75 Dezibel symmetrisch wieder raus. Dann reichen den Signalen rauscharme Feldeffekttransistoren die Arme, um sie auf ein unkritisches Spannungsniveau hochzuhieven. Schließlich folgen pro Kanal auch schon sechs am Extra-Kühlkörper montierte FETs, die - Class-A hin oder her - zur Not einen Lautsprecher alleine antreiben können.

Im A 1 dienen sie aber dazu - die Sensation durften wir uns ruhig etwas aufheben -, Siliciumcarbid-Transistoren anzutreiben, was beileibe nicht nur bedeutet, dass eine besonders hohe Eingangskapazität im Takt der Musik von Plus nach Minus und zurück umgeladen werden muss. Vertreter dieses nagelneuen Transistortyps setzt Koenen vor allem wegen ihrer schönen, langgestreckten Kennlinie ein. Da sie im A 1 bei echtem Class-A-Ruhestrom und damit ohnehin in schönen Arbeits-Abschnitten laufen, fährt Progessive Audio quasi Class-A im Quadrat.

Der Nachteil, dass es bis dato von den SiClern nur Plustypen und keine Minus- Gegentaktpartner gibt, brauchte Koenen nicht zu kratzen. Bei ihm holt ja schon ein einzelner Transistor nach oben und nach unten aus. Um auf manierliche Leistung zu kommen, setzt der Entwickler pro Kanal zwei Exemplare in Brücken-anordung ein.

XLR-Kontakter gelten hier als Normal-Eingänge

XLR-Kontakter gelten hier als Normal-Eingänge. Cinch-Ankömmlinge werden sofort nach Erhalt symmetriert.

Arbeitet diese Schaltung schon so sauber, dass sie keinerlei Gegenkopplungsschleife braucht, musste Koenen sich aber noch etwas anderes überlegen: Wegen ihres bis in Hochfrequenzregionen hervorragenden Verstärkungsfaktors neigen die SiCler zu Schwingansätzen, die es zu unterdrücken galt. Dabei hält eine raffinierte wie wieselflinke Regelung Ruhestrom und Gleichspannungs-Offset so konstant, dass die Transistoren immer in stabilen Verhältnissen arbeiten. Ohne jegliche Regelungsschleifen im Signalweg, wie Koenen stolz betont.

„Der bleibt da, der wird Referenz", wünschte sich AUDIOphile-Geräteverwalter Kristian Rimar nach den ersten Takten A-1-Musik. Ja, aber denk dran, mahnten die Alttester, heutzutage wollen viele ein Rock-Feuerwerk an wirkungsgradschwachen Boxen zünden, und das ist nun nicht das Metier des Progressive Audio. Aber um zu zeigen, was ein in die Musik versunkener Pianist alles aus einem Flügel streicheln kann, dafür gibt es nichts Besseres. Außer vielleicht eine ganz, ganz große Röhrentriode, die aber wiederum nicht die Stabilität und Flexibilität des Wunderamps bietet.

Also zurück zum Klavierspiel, diesmal von Frank Chastenier. Wer will noch mehr? Wie frisch geschliffene Edelsteine, wie Rubine und Smaragde tauchten die Töne auf, schimmerten und schillerten ungebrochen und nahmen erst nach inniger Verabschiedung ihre Abreise in die Vergangenheit auf.

Heißt es bei Normal-Amps: „Jawoll, da fliegen die Tasten", wurden dem Hörer via A 1 auch die Zwischenräume und-klänge viel besser gewahr. Akkordschwebungen ergaben ihre ganz eigene Melodie. Natürlich beherrschen auch andere eine Bach'sche Kreuzfuge oder eine rythmisch-quirlige Rubalcaba. Doch so eindringlich und seelenvoll kann nur der Progressive Audio spielen.

Oder auch Frauenstimmen. Wie leicht nehmen sie eine überflüssige Strenge an, wie leicht dünnen sie aus oder verdicken sie, wie oft streben sie nach hinten oder ungehörig weit nach vorn. Nicht so hier - die Kette mit einem CD-Spieler von Ayre und Schallwandlung via Sonics Allegra harmonierte prächtig. So klingen die Damen frisch, frei, natürlich und millimetergenau auf ihren Platz gesetzt - und fast noch schöner als im richtigen Leben. Das hört jeder. Garantiert.

Hörtest-CD

Songs l've Always Loved

Auf dieser CD gelingt es Pianist Frank Chastenier, hauptamtlich bei der WDR Bigband, mit seinem Instrument zu verschmelzen. Die feinsten Nuancen werden nur von den besten Verstärkern wiedergegeben.

Dynamischer Klirr

Der Verlauf erinnert an die weltbesten Röhrenverstärker

Perfekt linear ansteigender und abfallender Klirr mit ebenfalls perfekter Abstufung der einzelnen Komponenten. Hervorragendes Lastwechselverhalten. Der Verlauf erinnert an die weltbesten Röhrenverstärker.

Progressive Audio A 1
Listenpreis: 12000 Euro
Maße BxHxT (cm): 44 x 21 x 42
Gewicht: 22 kg
Gehäuseausführungen: Schwarz oder Silber. XLR-, Cinchbuchsen und -Boxenklemmen von Furutech. Bedienung nur über mitgelieferte Vollalu-Fernbedienung.

AUDIOphile Empfehlung

Der A 1 ist nicht erste Wahl für wirkungsgradschwache Boxen. Doch wer sich für das Innerste der Musik interessiert, erlebt an fast allen anderen Lautsprechern eine audiophile Offenbarung.

Der Autor Johannes Maier - Das Thema „Verstärkerklang“ fasziniert ihn beruflich wie privat. Zu Hause hört er mit Röhren an betont kompakten Boxen und selbst konfektionierten Teflon- Kabeln. Seine zweite Liebe neben der Musik gilt der Funkerei, besonders dem Bau großer Antcnnen-Arrays.

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